Gemeindeverband

SPD Otterbach-Otterberg

Jul

20

Steuerberatungsgesellschaft Hamburg


In dem Jahr 2002 kam es zu einer Situation im Bereich Steuerhinterziehung. Boris Becker hatte damals knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen und wurde in dem Fall zu 2 Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Das Gericht verurteilte ihn außerdem zu einer Geldbuße von 300.000€ und zusätzlich sollte der Herr 200.000 Euro Geldbuße für die Bewährungsauflage an verschiedene caritative Institutionen bezahlen. Boris Becker hatte in den Jahren 1991 bis 1993 zwar auf Papier den Wohnsitz im Steuerparadies Monaco, jedoch hatte er aber seinen Lebensmittelpunkt in München. Boris Becker war sich im Klaren darüber, dass er hierdurch in der Bundesrepublik Deutschland absolu abgabenpflichtig gewesen ist, trotzdem hat er dem Finanzamt seine Wohnung in München vorenthalten., Unter Vermögensnachfolge wird weitaus mehr verstanden als alleinig das Übergehen von Vermögen. Es geht in erster Linie darum, ob Kapital zu Lebzeiten des Abzugebenen oder erst im Todeszeitpunkt des Erblassers übergehen soll wie auch welche steuerlichen Auswirkungen auf diese Weise hervorgerufen werden. Es können beispielsweise bei größeren Kapitalverhältnissen bestimmte Vermögensteile binnen der Familie bereits während der Lebenszeit des Schenkers Vermögen auf die zu bedenkenden Personen übertragen und die entsprechenden Freibeträge ausgenutzt werden. Die Erbschaftsteuer kann dann hierzu in keinster Weise mehr anfallen. Welche Person die Vermögensnachfolge zu seinem Tode mittels letztwilliger Verfügung, schriftlich oder notariell, regularien möchte, muss Kenntnis davon haben, dass das Erbschaftsteuerrecht keinesfalls auf jeden Fall dem Zivilrecht folgt ebenso wie dass der gesetzliche Güterstand erhebliche Gestaltungsspielräume eröffnet., In Deutschland sollte man auf sein Einkommen Steuern an das Finanzamt zahlen. Aber viele der Deutschen versuchen diese Gebühren zu vermeiden. Sie listen gewisse Verdienste nicht in der Steuererklärung für das Finanzamt auf und hinterziehen die Steuern. Falls das Finanzamt das erfährt, drohen enorme Geld,- und/oder Freiheitsstrafen. Strafrechtlich ist es dabei quasi keinen Unterschied, in wie weit man einer Person beispielsweise 50.000 Euro stiehlt oder ob man 50.000€ Steuern hinterzieht sowie sie auf diese Weise dem Finanzamt klaut. Weil der normale Bürger in der Regel keineswegs viel oder überhaupt keine Kenntnis von dem Steuerrecht wie auch Steuerstrafrecht hat, stehen in solchen Fällen Anwälte für Steuerrecht bereit. Sie finden die exakte Sachlage heraus sowie vertreten Angeklagte vor Finanzgericht wie auch vorm Finanzamt. Außerdem helfen Steueranwälte die Mandanten bei Selbstanzeigen oder stehen bei steuerrechtlichen sowie steuerstrafrechtlichen Fragen bei., In Folge der Betriebsprüfung oder auch Außenprüfung genannt geht es darum, Sachverhalte vorzufinden, welche zu unwiderruflichen Steuerausfällen, Steuervergütungen oder Steuererstattungen kommen kann. Das Recht zur Betriebsprüfung bekommt das Finanzamt über die Abgabenordnung wie auch die Betriebsprüfungsordnung 2000. Im Prinzip kann das Finanzamt die Außenprüfung jederzeit vornehmen, allerdings sollte Ihnen dafür im Voraus Zeit gegeben werden bzw. das Finanzamt sollte sich bei Ihnen melden. Entsprechend der staatlich festgelegten Grundlagen muss für die Visite der angemessene Zeitpunkt ausgesucht werden. Das heißt, dass der Prüfer sich keinesfalls heute ankündigen und am folgenden Tag bei Ihnen auftauchen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei Großbetrieben von 4 Wochen und in allen anderen Umständen von 2 Wochen Bekanntgabefrist., Die Hinterziehung von Steuern ist eine häufige Straftat in der Bundesrepublik. Falls man dabei erwischt wird, ist je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht,mit einer hohen Geld,- und/oder Freiheitsstrafen zu rechnen. Demnach wird selbstverständlich versucht, das Schwarzgeld (Kapital, das gegen das Gesetz keinesfalls versteuert wird) sauber zu verbergen. Eine angemessene Möglichkeit dafür sind im Ausland ansässige Bankkonten. Vor allem Bankkonten in der Schweiz sind wirklich geschätzt in Hinblick auf das Verstecken von hinterzogenen Steuern. Würde das unversteuerte Kapital auf deutschen Konten liegen, würde das Finanzamt früher oder später wahrnehmen, dass sich mehr Geld auf dem Bankkonto befindet, als in der Einkommensteuererklärung angegeben wurde, da die Finanzbehörde mühelos die Bankkonten begutachten kann. Befindet sich das Kapital allerdings auf einem schweizer Konto, fällt dem Finanzamt die höhere Geldsumme keinesfalls so einfach auf, da sie hierbei keine Option zur Prüfung der Bankkonten haben. Obendrein legt die Schweiz einen Wert auf das Bankgeheimnis wie auch veröffentlicht keinerlei Kundendaten wie auch Informationen., Das Steuerstrafrecht befasst sich mit Verstößen gegen das Steuerrecht. Dies beinhaltet insbesondere die Steuerhinterziehung. Für den Fall, dass ein Verstoß gegen das Steuerrecht aufgedeckt wird, drohen hohe Freiheits- und Bußgelder. Wie hoch die Strafe ist, ist unter anderem bedingt von dem Grad des Verstoßes. Bei der Hinterziehung von Steuern bis 50.000€ bekommt man eine Geldbuße. Ab 50.000 Euro muss man mit einem Freiheitsentzug, welcher auch auf Bewährung ausgesetzt werden mag sowie halt mit einer zusätzlichen Geldbuße rechnen. Ab 100.000 Euro erhält man die selbe Strafart zu spüren, jedoch wäre die Geld,- und/oder Freiheitsstrafen wesentlich schmerzhafter. Im Rahmen einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000€ kommt es ebenso zu einem Freiheitsentzug, der allerdings im Normalfall keinesfalls auf Bewährung abgesessen wird. Auch an diesem Punkt kann gegebenenfalls eine weitere Geldbuße dazukommen. Abgesehen von sollen die vorenthaltenen Steuern beglichen werden. Nach 5 Jahren verweht die Hinterziehung von Steuern, im Zuge der aktuellen gewerblichen Steuerhinterziehung verweht diese erst nach zehn Jahren., Die Steuerhinterziehung ist eine häufig auftretende Straftat in der Bundesrepublik Deutschland. Anhand des Vertriebs von Steuer-CDs sowie durch stets mehr Selbstanzeigen von prominenten Steuerhinterzieher, steigt die Anzahl der Selbstanzeigen in Deutschland. Die Zahl der Selbstanzeiger von 2013 war über 100% größer als im vergangenen Jahr. In Baden-Württemberg zum Beispiel gab es in dem Jahr 2012 2.362 Selbstanzeigen und 2013 schon 6.292. In genau dem Bundesland gab es deutschlandweit die häufigsten Selbstanzeigen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen wie auch Bayern. Niedersachsen sowie Hessen findet man im Mittelwert. Die geringste Anzahl an Selbstanzeigen gab es in der Hansestadt Hamburg ebenso wie in Schleswig-Holstein. 2012 kam es in der Bundesrepublik Deutschland durch Steuerhinterziehung zu 15.984 Strafverfahren, bei denen insgesamt 1.937 Jahre Freiheitsstrafen sowie 121,1 Millionen € Geldbußen verhängt wurden. Zwischen 2003 und 2012 wurden in Deutschland insgesamt 352.781 Fälle der Steuerhinterziehung abgehakt.%KEYWORD-URL%